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LELA.09 in Splügen / GR
Eindrücke aus dem Lernendenlager der WALO-Gruppe (KW 24)
Ein Bericht von Julian Schäfer und Christian Schlunegger
Splügen, im Juni 2009
Im Vorfeld  des Lagers war die Begeisterung von Einigen bestimmt nicht sehr gross, weil keiner der Teilnehmer genau wusste, was ihn erwarten würde und sich viele der Lagerteilnehmer nicht kannten. So wurde auch die Anreise, die am Sonntagnachmittag begann, wohl nicht mit überbordender Vorfreude angetreten.

Um 18.00 Uhr trafen wir uns, nach individueller Anreise, am Busbahnhof Chur und warteten auf den Bus, welcher dann um 18.08 Uhr in Richtung Bellinzona nach Splügen/GR abfuhr. Angekommen in Splügen trafen wir uns alle zusammen im Restaurant Walserhof in Medels am Rheinwald. Nach einem gemeinsamen Nachtessen und Zimmerbezug im Lagerhaus Bühnla war der erste Abend auch schon wieder zu Ende.

Am nächsten Morgen Tagwacht um 06.00 Uhr. Drei ausgewählte Teilnehmer waren für die kulinarischen Köstlichkeiten des Frühstücks verantwortlich, sowie für das Znüni-Brötli. Um 06.50 Uhr machten wir uns auf den steinigen Weg zur Alp, um uns ein erstes Bild der Arbeiten vor Ort zu machen. In dieser Zeit genoss die Spezialtruppe das Morgenessen und wurde um 08.30 Uhr vom nahegelegenen Bauer abgeholt, um ihm bei anstehenden Arbeiten unter die Arme zu greifen.

Hermann Maier, der Polier vor Ort, teilte den Rest der Teilnehmer in zwei Gruppen ein. Die Einen waren für den Boden der Alphütte verantwortlich und die Anderen waren für das Versetzen der neuen Abläufe im Stall verantwortlich.

Am Mittag brachte uns Patrick Eberhard das Mittagessen, welches wir alle zusammen einnahmen, auf die Alp. Um 16.45 Uhr war Feierabend auf der Alp und wir wurden mit zwei Jeeps abgeholt und zu unser Unterkunft gefahren. Am Abend nahmen wir gemütlich im Restaurant Walserhof unser Nachtessen ein und Patrick Eberhard informierte uns noch über die Aktivitäten am nächsten Tag.

Am Dienstagmorgen waren drei  andere Lernende für das Frühstück zuständig. Der Rest der Lagerteilnehmer ging wieder auf die Alp. Leider war auch am zweiten Tag das Wetter nicht auf unserer Seite. Da wir gegenüber dem Bauprogramm nach zwei Tagen bereits doppelt so weit wie geplant waren, meinte der Bauführer aus Chur (Christian Theus), man könne bei diesem Wetter gut ein bisschen früher aufhören.

Patrick Eberhard und Hermann Maier hatten die Super-Idee mit uns in das Mineralbad nach Andeer/GR zu gehen, um uns aufzuwärmen. Als wir ankamen, war im Mineralbad noch nicht sehr viel los. Das änderte sich jedoch schlagartig. Nach dem Bad war die Rückfahrt in unsere Unterkunft an der Reihe und das anschliessende Nachtessen im Walserhof. Anschliessend ging es weiter in das Festungsmuseum Crestawald. Herr Zarrn erwartete uns schon ungeduldig und  erzählte uns zwei Stunden lang alles über die Festung aus dem zweiten Weltkrieg. Anschliessend gingen wir wieder zurück in die Unterkunft.

Am Mittwoch war das Wetter viel besser, was eine optimale Voraussetzung für unsere Freizeitaktivität am Nachmittag war. Wir fuhren mit den Autos nach Reichenau und von dort weiter nach Ilanz. Angekommen am Bahnhof empfing uns eine junge Frau, welche uns zum Ausgangspunkt unserer River-Rafting-Tour brachte. Dort angekommen bekamen wir die ersten  Instruktionen sowie unsere Ausrüstung. Nach wenigen Trockenübungen und Informationen zur Sicherheit ging es auch schon ins Wasser. Nach zwei erlebnisreichen Stunden, die uns viel Spass mit wilden Flusspassagen, schönen, ruhigen Badegelegenheiten, einer eindrücklichen Landschaft und überstürzten Enterungsversuchen brachte, kamen wir auch schon in Reichenau an. Dort hiess es das Boot wieder aus dem Wasser tragen, sowie sich duschen und wieder umziehen. Unsere Kleider brachte der Chauffeur der Eventfirma, der sogleich die Boote wieder auflud und zurück nach Ilanz brachte. Für uns hiess es nach einem gemütlichen Beisammensein mit einem kleinen Imbiss, bei dem wir nochmals alles Revue passieren liessen, zurück nach Medels zu fahren. 

Donnerstags war Betonieren im Bauprogramm vorgegeben. Es machte nur halb so viel Spass wie das River-Rafting. Doch erledigten wir unsere Arbeiten zeitgerecht und sauber. Und schon wieder neigte sich ein Tag dem Ende zu.

Am letzten Tag ging die Gruppe 1 auf die Alp, um oben abzuschliessen und die Gruppe 2 begann mit dem Reinigen der Unterkunft. Um 11.00 Uhr trafen wir uns in der Unterkunft um zum letzten mal miteinander das Mittagessen zu speisen. Nach dem Essen gingen wir aufs Postauto Richtung  Chur.

Redaktion:
Julian Schäfer, Lernender im 3. Lehrjahr, Strassenbau, PZ 57
Christian Schlunegger, Lernender im 2. Zusatzlehrjahr, Strassenbau, PZ 66/67
 
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