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Baustelle Fraumünsterhof Zukünftiger Skulpturenstandort |
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Allgemeines Der Verein Katharina von Zimmern hat zu Ehren der letzten Äbtissin von Zürich die Erstellung einer Bronzeskulptur in Auftrag gegeben. Um dieser Skulptur einen würdigen Rahmen zu gewähren, hat die Stadt Zürich den Auftrag für die Umgestaltung des Innenhofs des Fraumünster-Kreuzgangs erteilt.
Obschon es sich um einen kleine Baustelle handelte, mussten doch einige „Knacknüsschen“ gelöst werden. So war beispielsweise der Zugang zur Baustelle ausschliesslich über eine Treppe aus Sandsteinplatten möglich, die ebensowenig wie das Mauerwerk beschädigt werden durfte. Weiter musste der Kreuzgang während der ganzen Bauzeit für die Touristen begehbar sein.
Eine Rampe aus Sand und Belag ermöglichte den Baustellenzugang für Dumper und Bagger. Während des Aushubs, teilweise in sorgfältiger Handarbeit, war bei einigen Beteiligten eine leichte Anspannung zu spüren. Würden wir auf antike Funde stossen und wie würde die Fassade unterhalb des Bodens aussehen? Sollte doch der neue Belag einige Zentimeter tiefer liegen als es der alte war? Wie sich zeigte, waren jedoch alle Befürchtungen umsonst.
Die künstlerischen Aspekte spielten bei dieser Arbeit eine zentrale Rolle. So wurde beispielsweise für die definitive Standortbestimmung der Skulptur eine Besichtigung vor Ort mit der Künstlerin und der Präsidentin des Vereins angesetzt. Nach eingehender Betrachtung des Schnurgerüstes aus allen erdenklichen Perspektiven, unter Berücksichtigung des Lichteinfalls der Abendsonne und der Erwägung anderer Standorte, erklärten sich die Verantwortlichen schlussendlich mit dem Vorschlag des Landschaftsarchitekten einverstanden und die Arbeiten konnten fortgesetzt werden.
Auch die Wahl des Spezialbelag „Saibro“ war ganz auf die optische Wirkung ausgelegt. Dabei handelt es sich um einen offenporigen, luft- und wasserdurchlässigen Belag, mit hoher Druckfestigkeit. Eingebaut wird der Saibro von Hand oder maschinell und erhält eine ebene Oberfläche, vergleichbar mit einem Drainasphalt.
In diesem Fall wurde die Oberfläche des grauen Belags mit rötlichem Kies abgestreut, um die Oberfläche und die Ästhetik einer Kiesfläche zu erhalten und einen Farbschimmer hineinzubringen.
Das Ergebnis - ein offener, grosszügiger Raum, mit einer nicht ganz alltäglichen Bepflanzung - ist auf jeden Fall einen Besuch wert.
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| Zukünftiger Skulpturenstandort |
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