Projektbeschrieb Für die Gesamtsanierung der Sondermülldeponie Kölliken hat die SMDK entschieden, die in den Jahren 1978-1985 eingelagerten Sonderabfälle in Schutz einer luftdichten Stahlbauhalle rückzubauen und gesetzkonform zu entsorgen. Gestützt auf das neue Konzept einer grossflächigen, stützenfreien Abbauhalle hat die ARGE Phoenix in ihrer angebotenen Variante ein geändertes Rückbaukonzept gewählt. Statt des bisher vorgesehenen vertikalen Abbaus der Deponie hat sie einen flächigen, schichtweisen Rückbau gewählt. Hohe Böschungen und die damit verbundenen Risiken entfallen. Die Deponie wird dabei lagenweise von oben nach unten abgetragen. Dies hat unter anderem den Vorteil, dass das Material bereits vor dem Rückbau beprobt und nach verschiedenen Kategorien triagiert werden kann.
Halleninterne Sicherheitstechnik: Die Rückbauarbeiten erfolgen mit Spezialgeräten und -maschinen, in denen das Bedienpersonal in luftdichten Kabinen mit Frischluftversorgung arbeitet. Das Besteigen und Verlassen der Kabinen erfolgt über Dockingstationen direkt aus der unverschmutzten Zone, dem so genannten Weissbereich.
Rückbau- und Transportstrassen: Das Material wird auf drei halleninternen Rückbau- und Transportstrassen aus der Abbauhalle in die Manipulationshalle bzw. in die Lagerhalle gefördert und dann verpackt.
Recycling: Die gewählte Variante sieht weiter vor, mehr Material dem Recycling zuzuführen, so zum Beispiel der Bodenwaschanlage ESAR in Rümlang, dem Schlackenrecycling oder den thermischen Bodenbehandlungsanlagen im In- und Ausland. Das Material wird in Entsorgungsanlagen ganz Europa definitiv bearbeitet oder gesetzeskonform gelagert.
siehe Referenzblatt
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