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Wer wir sind

Verankert in der Schweiz und international tätig wird WALO als Familienunternehmen in 4. und 5. Generation geführt. Seit über 100 Jahren setzt WALO auf die Verbindung von Beständigkeit und Innovation.


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Was wir tun

WALO ist als innovatives Totalunternehmen in sämtlichen Märkten der Baubranche tätig. Das Familienunternehmen hat sich mit seiner jahrzehntelanger Erfahrung und dem dauerhaften Entwickeln nachhaltiger sowie wirtschaftlicher Lösungen als zuverlässigen Partner im Bauwesen und Infrastrukturprojekten in der Schweiz und weltweit behauptet.


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Projekte

Viele anspruchsvolle Projekte durften wir erfolgreich umsetzen. Deshalb lassen wir voller stolz unsere Referenzen für unsere Arbeit sprechen.


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Produkte

Ob Wohnbereich, Industrie, Gesundheitswesen, im Aussenbereich oder für Sport- und Freizeitanlagen – fugenlose Bodenbeläge müssen den unterschiedlichsten Anforderungen dauerhaft genügen.


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Karriere

Gute Bauwerke und damit zufriedene Kunden setzen eine präzise Bauausführung voraus. Alle unsere Mitarbeitenden, vom Hilfsarbeiter bis zum Ingenieur, tragen massgeblich dazu bei, dass wir dieses Ziel immer wieder erreichen.


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Luftaufnahme von Gleisbauarbeiten mit gelben Baufahrzeugen und Bauarbeitern neben einem Industriegebäude mit Solarpanels.

Mit Mut aufs richtige Gleis

Vom Jurastudium in Syrien zur Gleisbauer-Lehre in der Schweiz: Dilzar Mosa hat Krieg und Unsicherheit hinter sich gelassen, um seiner Familie eine Zukunft zu geben. In Appenzell fand der 38-Jährige ein neues Zuhause – und bei WALO nicht nur einen Beruf, sondern auch Mut und neue Perspektiven.

Als Dilzar Mosa im Sommer sein Fähigkeitszeugnis als Gleisbauer in den Händen hielt, überkam ihn ein Gefühl, das er lange nicht mehr gespürt hatte: «Es war wie Freiheit und Sicherheit zugleich», sagt er. Ein Moment, der nicht nur den Abschluss einer Lehre markiert, sondern den Anfang eines neuen Lebens.

 

Der Weg dorthin war weit. Aufgewachsen in einem kleinen Dorf in Syrien, studiert Dilzar später Jura in Damaskus – eine Zeit voller Hoffnung, aber auch voller Widrigkeiten. «Oft fehlte der Strom, und im Winter regnete es durchs Schuldach. Doch am schwierigsten war es, keine Perspektive zu haben.»

 

Der Bürgerkrieg zerstört alles, was einmal möglich schien. 2016 flieht Dilzar mit seiner Frau Halima und ihrem Sohn Rojan. Die Reise führt über die Türkei, Griechenland und Deutschland. Und dann, unterwegs, kommt Sohn Pelan zur Welt. «Zu dritt los, zu viert in der Schweiz angekommen», sagt Dilzar und lächelt. 

Ein Bauarbeiter in oranger Schutzkleidung und Helm steht mit einer Eisenstange in der Hand vor einem alten Gebäude und einer Bahnschranke.

Neuanfang in Appenzell

In Appenzell findet die Familie mehr als nur ein Dach über dem Kopf. «Die Fachstelle für Integration hat uns enorm geholfen», erzählt Dilzar. «Wir konnten Deutsch lernen – und sie haben mir sogar geholfen, eine Lehrstelle zu finden.» Es ist das erste Mal seit Langem, dass Zukunft wieder greifbar wird.

Dilzar weiss: Er will nicht irgendeinen Job, sondern einen Beruf mit Zukunft. Als er die Liste möglicher Ausbildungen sah, war schnell klar: Gleisbauer. «Ich mag die Arbeit draussen. Man sieht die Natur und weiss am Ende des Tages, was man geleistet hat.»

Ein Gleisbauarbeiter in oranger Kleidung überprüft kniend die Schiene, umgeben von Schotter.

WALO gibt ihm die Chance

Über eine Schnupperlehre und ein Praktikum findet Dilzar zu WALO. Schon bald zeigt sich sein Talent. Dennoch wird der Weg zum EFZ-Abschluss eine Herausforderung: «Ich war der Älteste in meiner Klasse – fast doppelt so alt wie die anderen», sagt er und lacht. «Manchmal haben sie gescherzt, ich könnte ihr Vater sein.»

Doch das Alter ist nicht das Schwierigste. Die Distanz zwischen Baustelle, Berufsschule in Luzern und dem Zuhause in Appenzell fordert die ganze Familie. «Die Kinder haben ihn vermisst», sagt Halima. «Aber wir wussten beide, wofür wir das tun.» Heute kann die Familie aufatmen. «Wir sind stolz – auf ihn, auf uns, auf das, was wir gemeinsam geschafft haben», sagt sie.

Bei WALO fühlt sich Dilzar getragen. «Meine Vorgesetzten haben mir vertraut, auch als mein Deutsch noch nicht perfekt war. Das hat mir Mut gemacht.» 

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Zukunft in der neuen Heimat

Heute ist Dilzar fest im Gleisbau-Team in Goldach angestellt – mit Perspektive und dem Wunsch, weiterzukommen. Appenzell möchte die Familie nicht mehr verlassen. «Es ist klein, familiär. Hier fühlen wir uns zu Hause», sagt Dilzar.

Eine Tradition hat er aus Syrien mitgebracht: Weihnachten bedeutet für ihn keine Geschenke, sondern Zeit am Tisch, zusammen essen, reden, lachte. «Im Mittelpunkt steht die gemeinsame Zeit», sagt er. Eine Konstante, die verbindet – damals wie heute.

Was er sich für die Zukunft wünscht? «Gesundheit, Frieden – und dass meine Kinder die Chancen nutzen können, die ich nie hatte.» 

Ein Gleisbauarbeiter in oranger Sicherheitskleidung läuft entlang eines Gleises, während im Hintergrund weitere Arbeiter:innen an der Baustelle arbeiten.

Nie aufgeben

Seine Botschaft an andere, die einen ähnlichen Weg gehen: «Nie aufgeben. Auch wenn es schwer ist – mit Mut, Fleiss und Willenskraft kann man alles erreichen.» Und seine eigenen Ziele? «Ich will mich weiterbilden – vielleicht einmal Vorarbeiter oder Polier werden. Ich bin noch lange nicht am Ziel.» 

Dilzar Mosa zeigt, dass jeder Mensch ein neues Kapitel schreiben kann – wenn jemand an ihn glaubt und er an sich selbst. Bei WALO hat er nicht nur einen Beruf gefunden, sondern eine Zukunft.

Standort

Goldach

Leistung
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