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Wer wir sind

Verankert in der Schweiz und international tätig wird WALO als Familienunternehmen in 4. Generation geführt. Seit über 100 Jahren setzt WALO auf die Verbindung von Beständigkeit und Innovation.


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Was wir tun

WALO ist als innovatives Totalunternehmen in sämtlichen Märkten der Baubranche tätig. Das Familienunternehmen hat sich mit seiner jahrzehntelanger Erfahrung und dem dauerhaften Entwickeln nachhaltiger sowie wirtschaftlicher Lösungen als zuverlässigen Partner im Bauwesen und Infrastrukturprojekten in der Schweiz und weltweit behauptet.


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Projekte

Viele anspruchsvolle Projekte durften wir erfolgreich umsetzen. Deshalb lassen wir voller stolz unsere Referenzen für unsere Arbeit sprechen.


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Produkte

Ob Wohnbereich, Industrie, Gesundheitswesen, im Aussenbereich oder für Sport- und Freizeitanlagen – fugenlose Bodenbeläge müssen den unterschiedlichsten Anforderungen dauerhaft genügen.


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Karriere

Gute Bauwerke und damit zufriedene Kunden setzen eine präzise Bauausführung voraus. Alle unsere Mitarbeitenden, vom Hilfsarbeiter bis zum Ingenieur, tragen massgeblich dazu bei, dass wir dieses Ziel immer wieder erreichen.


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Infrastrukturmassnahmen SBB Zugersee Ost

Die Bahnstrecke zwischen Zug und Arth-Goldach am Ostufer des Zugersees wird umfangreich erneuert. Herzstück ist der Neubau eines 1.7 Kilometer langen Doppelspurabschnitts bei Walchwil.

Projektbeschrieb

Für die neue Doppelspur in Walchwil wurde die Bahnstrecke zwischen Zug-Oberwil und Arth-Goldau während 1,5 Jahren gesperrt. In dieser Zeit wurde die gesamte Strecke erneuert. Das Projekt umfasste 9 neue Brücken und Unterführungen sowie ein neuer Tunnel. Rund 40 Brücken und Unterführungen sowie 34 Stützmauern wurden saniert. Weiter wurden 7 Tunnels doppelstocktauglich ausgebaut. Das Bahntrasse wurde inklusive Unterbau und Entwässerung auf rund 12 km komplett erneuert.

 

Die Doppelspur Walchwil im Detail
Ab dem Bahnhof Walchwil Richtung Norden wurde die heutige Einspurstrecke auf einer Länge von 1,7 Kilometer abgebrochen und eine Doppelspur gebaut. Züge können sich künftig auf einer Strecke von knapp 2,2 Kilometern kreuzen. Dies erhöht die Kapazität und erlaubt einen dichteren Fahrplan. Dank der Streckensperre konnte die Linienführung leicht optimiert und idealer in die Landschaft eingepasst werden. Die Haltestelle Walchwil Hörndli wurde der neuen Gleislage angepasst, der Tunnel Büel aufgeweitet und der Sagenbachviadukt mit einer zweiten Brücke ergänzt.

 

Substanzerhalt Kunstbauten und Gesamterneuerung Gleisanlagen
Der Substanzerhalt der Kunstbauten und der Gleisanlagen umfasste rund 80 Objekte wie etwa das Bahntrasse Zug–Arth-Goldau, der Stadtviadukt in Zug, diverse Unter- und Überführungen sowie verschiedene Durchlässe.
Das bestehende Bahntrasse (Unterbau, Entwässerung, Schotter, Schienen, Schwellen) wurde von Zug bis Arth-Goldau komplett und dauerhaft erneuert. Die Kunstbauten wurden instandgesetzt oder neu gebaut. Einzelne Unterführungen wurden vergrössert. Aufgrund der Streckensperre konnte das vorübergehend stillgelegte Trasse zwischen Zug Oberwil und Arth-Goldau zur Bauerschliessung genutzt werden.

 

Substanzerhalt an Tunnel
Die Tunnels auf dem Streckenabschnitt Zug – Arth-Goldau wurden für den Betrieb mit Doppelstockzügen vorbereitet. Dazu waren bauliche Anpassungen an sieben, rund 115 Jahre alten einspurigen Eisenbahntunnels nötig: Die Fahrleitungshöhe sowie die Platzverhältnisse wurden angepasst, die Hochspannungskabel in Kabelrohrblöcke verlegt.

 

Ökologische Massnahmen
Das Projektgebiet entlang der Bahnlinie Zug – Arth-Goldau – insbesondere im Bereich der Doppelspur Walchwil – ist ökologisch sehr vielfältig. Typisch ist ein Mosaik aus verschiedensten Lebensräumen: Gehölze, Säume, Wiesen, Weiden, Felsen und Bäche. Der Abschnitt Doppelspur Walchwil und die übrige Strecke bis Arth-Goldau weisen eine reiche Reptilienfauna auf. Besonders erwähnenswert sind die zahlreichen Nachweise von Schlingnattern.
Für das Projekt Infrastrukturmassnahmen Zugersee Ost war der temporäre und der permanente Flächenbedarf von wertvollen Lebensräumen bedeutend. Mit umfangreichen ökologischen Massnahmen wurde der Eingriff für Flora und Fauna mehrheitlich ausgeglichen. Ein bedeutender Teil der Massnahmen wurde vor Baubeginn ausgeführt, damit zum Zeitpunkt der Beanspruchung durch die Bauarbeiten neue Lebensräume bereits zur Verfügung standen.

 

Besonderheiten

Sicherheitsmassnahmen Naturgefahren
Die Bahnstrecke Zug–Arth-Goldau verläuft auf Boden der Gemeinde Arth entlang der steilen Westflanke des Rufiberges. In diesem Bereich ist die Bahnstrecke an verschiedenen Stellen Naturgefahren wie Hangmuren, Hochwasser, Murgang und Blocksturz ausgesetzt. Zusätzlich besteht bei starkem Niederschlag die Gefahr der Destabilisierung von Dämmen. Die SBB hatte zusammen mit externen Experten die Schutzmassnahmen erarbeitet. Diese beinhalteten den Bau von Schutzdämmen, Fangnetzen und die Vertiefung eines bestehenden Auffanggrabens.

Kontakt

Walo Bertschinger AG
Giessenstrasse 5
8953 Dietikon 1

Standort
Walchwil, ZG
Leistung

Strassen- & Tiefbau

Betonsanierung & Hydrodynamik

Gleisbau & Bahntechnik

Ingenieurbau

Bauzeit

April 2019 - September 2020

Werksumme

CHF 114.4 Mio.

Bauherr

Schweizerische Bundesbahnen SBB
Division Infrastruktur, Projekte
Güterstrasse 3
6005 Luzern

Bauleitung

IGZO c/o Emch+Berger WSB AG
Gewerbestrasse 11
6330 Cham

Unternehmung

ARGE ZUGO
Marti Bauunternehmung AG
Walo Bertschinger AG
Anliker AG
Implenia Schweiz AG
Frutiger AG
Porr Suisse AG

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