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Wer wir sind

Verankert in der Schweiz und international tätig wird WALO als Familienunternehmen in 4. und 5. Generation geführt. Seit über 100 Jahren setzt WALO auf die Verbindung von Beständigkeit und Innovation.


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Was wir tun

WALO ist als innovatives Totalunternehmen in sämtlichen Märkten der Baubranche tätig. Das Familienunternehmen hat sich mit seiner jahrzehntelanger Erfahrung und dem dauerhaften Entwickeln nachhaltiger sowie wirtschaftlicher Lösungen als zuverlässigen Partner im Bauwesen und Infrastrukturprojekten in der Schweiz und weltweit behauptet.


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Projekte

Viele anspruchsvolle Projekte durften wir erfolgreich umsetzen. Deshalb lassen wir voller stolz unsere Referenzen für unsere Arbeit sprechen.


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Produkte

Ob Wohnbereich, Industrie, Gesundheitswesen, im Aussenbereich oder für Sport- und Freizeitanlagen – fugenlose Bodenbeläge müssen den unterschiedlichsten Anforderungen dauerhaft genügen.


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Karriere

Gute Bauwerke und damit zufriedene Kunden setzen eine präzise Bauausführung voraus. Alle unsere Mitarbeitenden, vom Hilfsarbeiter bis zum Ingenieur, tragen massgeblich dazu bei, dass wir dieses Ziel immer wieder erreichen.


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Fabrikkanal Manegg: Was 1857 begann, fliesst weiter

Ein künstlicher Kanal, der einst eine Spinnerei antrieb. Jahrzehntelang ungenutzt. Bis jetzt. Denn im Auftrag der Stadt Zürich erfolgte die Sanierung durch WALO. Ein Projekt, das Ingenieurbau, Denkmalpflege und Naturschutz vereint.
Luftaufnahme einer WALO Baustelle entlang eines Flusslaufs mit Baupiste, Fahrzeugen und Waldgebiet im Hintergrund.
WALO Mitarbeitende in orangefarbener Schutzkleidung auf einer Baustelle im Ingenieurbau vor Baumaschinen.
Sanierter Betonkanal im Ingenieurbau mit sichtbarer Tunnelöffnung, Wasserführung und Baustelleninfrastruktur im Aussenbereich.

1857: Eine Spinnerei, ein Kanal, eine Stadt im Wandel

Im Sihltal, wo die Wasserkraft die frühe Industrie des Kantons Zürich antrieb, entstand 1857 die Spinnerei Manegg in Zürich-Wollishofen. Der Fabrikkanal, ein künstlicher Seitenkanal der Sihl, lieferte die Energie für die Maschinen. Nach der Stilllegung der Kraftwerksanlage verlor er zwar seinen ursprünglichen Zweck, blieb aber erhalten. Zwischen 2016 und 2018 wurde das denkmalgeschützte Spinnereigebäude zu einem modernen Wohn- und Gewerbeareal umgebaut. 2024/2025 folgte dann die Sanierung des Kanals: ökologisch aufgewertet und als Naherholungsgebiet für ein ganzes Quartier.

4 Kilometer, zehn Bauwerke, ein geteiltes Quartier

Der Projektperimeter stellt von Beginn weg hohe Anforderungen. Zehn Bauwerke verteilen sich über rund 4 km, getrennt durch ein dicht besiedeltes Wohngebiet. Viele davon waren kaum erschlossen. Strom- und Wasserversorgung mussten über lange Leitungen herangeführt werden. Dazu kamen drei Tunnel aus dem 19. Jahrhundert, deren Kanalsohlen sich unter jahrzehntelangen Ablagerungen von bis zu einem Meter Schlamm verborgen hatten.

«Kein Bauwerk gleicht dem anderen. Der Einlauftunnel ändert seinen Achsradius kontinuierlich, der Tagbautunnel verläuft in einer leichten S-Form, und der Unterwasserstollen unter stark befahrenen Strassen. Das Projekt verlangte technisches Anpassungsvermögen und die Bereitschaft, gewohnte Denkpfade zu verlassen», sagt Christoph Annen, Projektleiter Ingenieurbau Zürich.  

Innenansicht eines betonierten Tunnelbauwerks mit technischer Infrastruktur und Beleuchtung im Ingenieurbau.
Zwei WALO Mitarbeitende führen Vermessungsarbeiten in einem unterirdischen Betonkanal durch.
Technische Schalungs- und Baukonstruktion im Inneren eines Tunnelbauwerks bei WALO Ingenieurbauarbeiten

Präzision im Untergrund

Der Einlauftunnel (75 m) und der Tagbautunnel (210 m) erhielten eine neue Innenschale aus Ortbeton. Die Schalungen wurden eigens auf die sich verändernde Geometrie der historischen Bauwerke abgestimmt. Beim Unterwasserstollen (250 m) kam statt Ortbeton Spritzbeton zum Einsatz. Bei allen drei Tunnels dasselbe Ziel: die bestehende Substanz langfristig stärken, ohne das historische Erscheinungsbild zu verändern.

«Der Tagbautunnel wurde in 52 Etappen saniert – jede mit gleicher Qualität, obwohl die Geometrie nie gleich war. Dafür braucht es eine sehr gute Vorbereitung und ein eingespieltes Team.», sagt Sven Eckert, Bauführer Ingenieurbau Zürich.

Wovon Zürich profitiert

Mit der Kanalsanierung ist Zürich um ein Naherholungsgebiet reicher. Ein Ort, an dem Wasser wieder hörbar und erlebbar wird, mitten im Stadtquartier. Spaziergänger und Familien freuen sich darüber genauso wie Naturschutzorganisationen, die im wiederhergestellten Gewässer einen ökologisch wertvollen Korridor für Kleintiere, Insekten und Wasserpflanzen sehen. Und: Wer sich für Industriegeschichte interessiert, findet hier einen seltenen Zeugen der Schweizer Spinnereiepoche.

Bauen, wo Generationen zuschauen

Selten muss ein Bauprojekt gleichzeitig statisch einwandfrei, denkmalpflegerisch korrekt und ökologisch verträglich sein. Dazu kommt: «Es umfasst praktisch alle Baudisziplinen: Tunnel, Spezialtiefbau, Wasserbau, Betonbau. Diese Kombination trifft man nicht alle Tage.», sagt Claudio Räss, Bauführer Ingenieurbau Zürich.

Bei WALO nennen wir das Verantwortung über Generationen. Der Fabrikkanal Manegg zeigt, was damit gemeint ist: ein Bauwerk aus dem 19. Jahrhundert, das 2025 wieder seiner Bestimmung gehört.

Kontakt

Walo Bertschinger AG
Giessenstrasse 5
8953 Dietikon 1

Standort

Fabrikkanal Spinnerei Manegg
Zürich-Wollishofen

Leistung

Ingenieurbau

Bauzeit

April 2024 – Oktober 2025

Bausumme

ca. CHF 9 Mio.

Details
  • Ortbeton 1’750 m³

  • Spritzbeton 500 m³

  • Bewehrung 70 t

  • Projektperimeter ca. 4 km

  • 10 Bauwerke

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