Wer wir sind
Verankert in der Schweiz und international tätig wird WALO als Familienunternehmen in 4. und 5. Generation geführt. Seit über 100 Jahren setzt WALO auf die Verbindung von Beständigkeit und Innovation.
Was wir tun
WALO ist als innovatives Totalunternehmen in sämtlichen Märkten der Baubranche tätig. Das Familienunternehmen hat sich mit seiner jahrzehntelangen Erfahrung und dem dauerhaften Entwickeln nachhaltiger sowie wirtschaftlicher Lösungen als zuverlässigen Partner im Bauwesen und Infrastrukturprojekten in der Schweiz und weltweit behauptet.
Projekte
Viele anspruchsvolle Projekte durften wir erfolgreich umsetzen. Deshalb lassen wir voller stolz unsere Referenzen für unsere Arbeit sprechen.
Produkte
Ob Wohnbereich, Industrie, Gesundheitswesen, im Aussenbereich oder für Sport- und Freizeitanlagen – fugenlose Bodenbeläge müssen den unterschiedlichsten Anforderungen dauerhaft genügen.
Karriere
Gute Bauwerke und damit zufriedene Kunden setzen eine präzise Bauausführung voraus. Alle unsere Mitarbeitenden, vom Hilfsarbeiter bis zum Ingenieur, tragen massgeblich dazu bei, dass wir dieses Ziel immer wieder erreichen.
Standorte
Mit unseren Standorten in drei Ländern sind wir weltweit erfolgreich für Sie tätig.
Im Tal bei Péry-La Heutte drängten sich Fluss, Bahnlinie, Autobahn und ein Zementwerk auf engstem Raum. Mittendrin baute WALO im Auftrag des Bundesamts für Strassen ASTRA zwei neue Brücken über die N16 Transjurane – bei laufendem Verkehr und mit kaum Platz für Baulogistik.
Zwei neue Brücken in Ortbeton a je 150 Meter ersetzten eine bestehende Überführung an der N16 Transjurane bei Péry-La Heutte, zwischen Tavannes und Biel.
Bauzeit: Juli 2024 bis Dezember 2026.
Bausumme rund CHF 40 Mio.
Maximal drei Lastwagen pro Tag bei über 800 Tonnen Traggerüst-Material.
Sieben Brückenfelder mit bis zu 22 Metern Spannweite, ohne Zwischenstützen.
Abbruch der alten Brücke bei Nacht, in vier Teilen, mit einem Raupenkran mit 750-Tonnen Tragkraft.
Auftraggeberin: Bundesamt für Strassen (ASTRA).
Hintergrund
Bei Péry-La Heutte, im Kanton Bern, war für die Baustelle praktisch kein Zwischenlagerplatz vorhanden: Fluss, Bahnlinie, Autobahn und Zementwerk beanspruchten den schmalen Talboden bereits vollständig. Im Auftrag der ASTRA ersetzte WALO zwischen Juli 2024 und Dezember 2026 eine bestehende Überführung durch zwei neue Brücken – eine für den privaten Verkehr, eine für den Industrieverkehr.
Die Bauleitung lag bei der Planergemeinschaft TaBö. Weil der Platz fehlte, musste jedes Material exakt zum richtigen Zeitpunkt und am richtigen Ort ankommen – nicht früher, nicht später.
Im ersten Baujahr entstand die erste Brücke: 160 Meter lang, mit einem Kreisel an jedem Ende und hohen Stützwänden entlang der N16. Die zweite, rund 140 Meter lange Brücke folgte in vier Etappen – während die N16 und die Bahnlinie und das Zementwerk nebenan weiterliefen.
Die Methode
Statt die Schalung Feld für Feld vor Ort aufzubauen, entstand sie digital: Ein 3D-Modell des Ingenieurs ging an den Schalungslieferanten Doka, der daraus die einzelnen Elemente vorfertigte. Vor Ort wurden sie nur noch just-in-time angeliefert und verlegt.
Die Traggerüst-Träger überspannten bis zu 22 Meter ohne Zwischenstützen – möglich dank Längsträgern, die auf Lasttürmen mit 1'000 Kilonewton Tragkraft pro Stütze ruhten. Allein für das Lehrgerüst der zweiten Brücke waren rund 800 Tonnen Stahl im Einsatz.
«Wir sind sicher 20 bis 30 Prozent schneller in den Schalarbeiten, als wenn wir alles konventionell vor Ort hätten schalen müssen.», erklärt Antonio D'Onofrio, Baustellenchef WALO.
Der Betrieb
Der Abbruch der alten Brücke erfolgte über Nacht: Das Team zerschnitt das Bauwerk in zwei Teile, hob sie mit einem 750-Tonnen-Raupenkran ab, versetzte sie und zerkleinerte sie erst am Boden. Insgesamt drei Totalsperrungen der N16 und der Bahnlinie schufen die nötigen Zeitfenster – Tag-, Nacht- und Wochenendarbeit inklusive.
Bei maximal drei Lastwagen pro Tag musste jede Anlieferung sitzen: Eine Verzögerung bei einem einzigen Fahrzeug hätte den ganzen Taktplan verschoben.
Teamkultur
Für Antonio D'Onofrio, Baustellenchef bei WALO, lag die grösste Schwierigkeit nicht auf der Baustelle selbst, sondern am Reissbrett: die Koordination von Lehrgerüst, Schalung und Zeitfenstern über zwei Jahre hinweg.
«Die grösste Herausforderung war für mich die komplexe Planung des gesamten Bauwerks. Dank einem starken Team und der Digitalisierung konnten wir das termingerecht meistern.», erklärt Antonio D'Onofrio, Baustellenchef WALO.
Einordnung
Seit Ende 2026 verfügte die Region über zwei getrennte Brücken statt einer: eine für den privaten Verkehr, eine für den Industrieverkehr. Das entlastete den Verkehrsfluss auf einem stark befahrenen Abschnitt der N16 Transjurane.
Die neue Brücke wurde am 18. September 2026 eröffnet. «Dieses Projekt zeigt, wie sich eine anspruchsvolle Baustelle mit laufendem Verkehr auf Strasse und Schiene koordinieren lässt, ohne dass Sicherheit oder Termine darunter leiden.», erklärt Laurent Brugger, Projektleiter ASTRA.
Ein starkes Projekt ist immer auch die Leistung einer starken Mannschaft.
In Péry haben unsere Teams unter anspruchsvollsten Bedingungen gearbeitet – mit laufendem Strassen- und Bahnverkehr, engen Platzverhältnissen, Nachtarbeiten und komplexen Bauabläufen. Was dabei besonders zählt: der Einsatz, die Flexibilität und das Zusammenspiel aller Beteiligten auf der Baustelle. Ein grosses Dankeschön an die gesamte Mannschaft für euren täglichen Einsatz und euren Beitrag zu diesem anspruchsvollen Projekt / Fabian Frieden, Leiter Ingenieurbau West
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